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Biomasse - Energie aus dem Wald 

Holz ist der Inbegriff erneuerbarer Energie. Denn im Gegensatz zu Öl und Gas ist Holz am Treibhauseffekt, also der Anreicherung der Atmosphäre mit Kohlendioxid, nicht beteiligt: Bei optimaler Verbrennung wird die gleiche Menge CO2 freigesetzt, die der Luft während des Baumwachstums entzogen wurde. Die Umwelt wird daher nicht zusätzlich belastet – und das ist nur einer der Gründe, weshalb Holzheizungen derzeit ein echter Trend unter den Heizungsanlagen sind. Die feste Biomasse Holz, die als Pellets, Scheitholz oder in Hackschnitzeln eingesetzt wird, bietet ein hohes Maß an Sicherheit, Unabhängigkeit und Flexibilität. Weitere Vorteile gegenüber fossilen Brennstoffen sind geringere Betriebskosten, die regionale Verfügbarkeit und dadurch auch die Stärkung der einheimischen Wirtschaft – all das macht Holz zu einem zukunftssicheren Energieträger.

Holzpellets erfreuen sich einer stark steigenden Nachfrage. Kein Wunder: Sie haben einen hohen Heizwert von ca. 5 kWh pro Kilogramm und sind ebenso umweltfreundlich wie günstig. Unter Pellets versteht man kompakte Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz wie z. B. Sägemehl, Hobelspänen oder Waldrestholz. Das Restholz wird ohne Zusatz von chemischen Bindemitteln und unter hohem Druck zu genormter Größe und Konsistenz gepresst und lässt sich damit in Förderanlagen störungsfrei transportieren.

Das Heizen mit Pellets kann auf zwei Arten erfolgen:
 

  1. Beim vollautomatischen Pelletkessel wird wie bei der Zentralheizung der Brennstoff per Austragungssystem stetig und automatisch über eine Förderschnecke zugeführt. Für weite Transportstrecken empfiehlt sich eine Saugaustragung – mit einem Vakuumsaugsystem können die Pellets bis zu 20 m weit transportiert werden. Dabei kann sich der Lagerraum auch außerhalb des Wohnhauses, z. B. in einem Erdtank oder Nebengebäude, befinden. Die Pellets werden von Tankwagen angeliefert und in den Lagerraum eingeblasen
  2. Der manuell zu befüllende Pelletofen erfordert mehr Eigeninitiative. Bei der manuellen Versorgung sollten Sie auf nicht zu große Gebinde achten, bewährt haben sich Säcke bis zu 15 kg. Die Asche enthält Phosphat und Kalium und kann als Gartendünger verwendet oder im Hausmüll entsorgt werden.