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Solarthermie 

Die Sonnenenergie liefert uns täglich ein immenses Energiepotential. Mit der Sonneneinstrahlung trifft auf die Erde in 20 Minuten so viel Energie, wie die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht. Diese Energie sinnvoll zu nutzen, ist eine der großen Chancen des 21. Jahrhunderts.

Bereits heute nutzen ca. eine Million deutsche Haushalte Solaranlagen zur Wärmegewinnung. Solaranlagen werden heute zur Warmwassererwärmung, Heizungsunterstützung und Schwimmbaderwärmung eingesetzt.

In der Solarthermie wird die thermische Energie der Sonnenstrahlung nutzbar gemacht. Der auf dem Dach oder an der Fassade installierte Kollektor ist das Bindeglied zwischen der Sonne und dem Warmwassernutzer. Vereinfacht ausgedrückt - wie ein in der Sonne liegender Gartenschlauch: Die Strahlen der Sonne erwärmen die Trägerflüssigkeit im Kollektor. Eine Umwälzpumpe leitet die aufgeheizte Flüssigkeit zum Solarspeicher. Dort gibt die Trägerflüssigkeit ihre Wärme über einen Wärmetauscher an das Wasser im Speicher ab. Die abgekühlte Flüssigkeit wird zum Kollektor zurückgeführt., um dort erneut aufgewärmt zu werden.

Die Anlage wird über einen Solarregler gesteuert. Sobald die Temperatur am Kollektor die Temperatur im Speicher übersteigt, schaltet die Regelung die Solarkreis-Umwälzpumpe ein und die Wärmeträgerflüssigkeit transportiert die im Kollektor aufgenommene Wärme in den Speicher. Solarwärmeanlagen zur Heizungsunterstützung benötigen eine größere Kollektorfläche und ein größeres Speichervolumen als Anlagen, die nur der Warmwasserbereitung dienen. Der installierte Speicher muss dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst werden.

Entscheidend für die Effizienz der Anlage ist die Ausnutzung der im Puffer gespeicherten Energie. So ist es wichtig, möglichst schnell hohe Temperaturen im oberen Bereich zu erzielen und diese möglichst lange auf einem hohen Temperaturniveau zu halten. Das kann aber nur mit einer optimalen Speichertechnologie (z. B. Schichtenspeicher) und mit einer optimal abgestimmten Anlagenhydraulik erreicht werden. Erst die optimal durch uns gewählten und aufeinander abgestimmten Bauteile bestimmen letztendlich die Effizienz und den energetischen Nutzen.